📋 Zusammenfassung
- Gesetzlicher THC-Gehalt in der Schweiz: Ein Hanfprodukt muss weniger als 1 % Gesamt-THC enthalten, um nicht als Betäubungsmittel zu gelten.
- Gesamt-THC ≠ THC: Gesamt-THC = Delta-9-THC + (THC-A × 0,877). Diese Angabe muss auf einem Analysezertifikat zu finden sein.
- Das Analysezertifikat ist der Bericht eines unabhängigen Labors, das die Cannabinoide einer Charge misst, in der Regel mittels HPLC.
- Unsere analysierten Haschischproben: zwischen 0,28 % und 0,84 % Gesamt-THC bei 33 % bis 49 % Gesamt-CBD.
- Schweiz vs. Frankreich: 1 % in der Schweiz, 0,3 % in Frankreich und in der EU. Ein Produkt, das hier legal ist, muss dort nicht unbedingt legal sein.
Fast jede Woche fragt mich ein Kunde: „ „Ist Ihr CBD legal? “ Meine Antwort passt auf ein A4-Blatt : das Analysezertifikat der Charge.
Seit sieben Jahren stelle ich hier in der Schweiz Haschisch her. Und eines habe ich gelernt: Eine Zahl ohne Zertifikat ist nichts wert.
In diesem Artikel zeige ich Ihnen unsere echten Laborberichte, Zeile für Zeile.
Sie werden lernen, den THC-Gehalt eines Schweizer CBD-Produkts zu erkennen und ein zweifelhaftes Zertifikat zu identifizieren.
Wie hoch ist der gesetzliche THC-Grenzwert in der Schweiz?
In der Schweiz gilt Hanf, dessen Gesamt-THC-Gehalt unter 1 % liegt, nicht als Betäubungsmittel.
Dieser Grenzwert ist seit 2011 in der Verordnung über die Betäubungsmittelverzeichnisse (BetmV-EDI) festgelegt.
Das entscheidende Wort ist „Gesamt“. Die Bundesbehörden stellen klar, dass der Gesamt-THC-Gehalt ausschlaggebend ist, und Hanfharz, also Haschisch, unterliegt derselben Regelung.
💡 Um Ihnen einen tieferen Einblick in den rechtlichen Rahmen zu geben, habe ich einen speziellen Artikel verfasst: Die Rechtmäßigkeit von CBD-Haschisch in der Schweiz.
Schweiz, Frankreich, EU: drei unterschiedliche Grenzwerte
| Land | THC-Grenzwert | Was sich dadurch ändert |
|---|---|---|
| 🇨🇭 Schweiz | < 1 % Gesamt-THC | Vielfältigere Genetik, umfassendere Aromaprofile |
| 🇫🇷 Frankreich | < 0,3 % | Ein Schweizer Produkt, dessen Gehalt zwischen 0,3 % und 1 % liegt, entspricht den Anforderungen nicht |
| 🇪🇺 Europäische Union | < 0,3 % | Die gleiche Logik wie in Frankreich |
🇨🇭 Rechtliche Lage in der Schweiz
Unsere Produkte enthalten weniger als 1 % THC insgesamt: Sie sind in der Schweiz legal und nur für volljährige Personen bestimmt.
Das Schweizer Tabakgesetz weist darauf hin, dass Hanf mit geringem THC-Gehalt die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen kann. Setzen Sie sich nach dem Konsum nicht ans Steuer.

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So lesen Sie ein CBD-Analysezertifikat: Das Beispiel unseres 4X-Hashs
Ich nehme unser 4X-Hash, das den 1. Platz beim Cannaswiss Cup 2025 gewonnen hat. Hier finden Sie den vollständigen Bericht, gefolgt von einer Zeile-für-Zeile-Erläuterung.
Ein Analysezertifikat (oder COA) ist der Bericht eines unabhängigen Labors über eine bestimmte Probe.▶︎ Es gibt Auskunft über die tatsächliche Zusammensetzung der Charge hinsichtlich der Cannabinoide.
Ich nehme unser 4X-Haschisch als Beispiel. Hier ist der vollständige Bericht, gefolgt von einer Zeile-für-Zeile-Erläuterung.
1. Das Labor und die Berichtsnummer
Oben im Dokument muss ein identifizierbares Labor mit Anschrift und Telefonnummer angegeben sein.
Bei uns handelt es sich um das Laboratoire Kessler SA in Martigny im Wallis.
Die Berichtsnummer (hier 35-618561) und das Probenahmedatum (18.08.2025) ordnen die Analyse einer bestimmten Charge zu. Ohne diese Angaben hat das Dokument keinerlei Beweiskraft.
2. Die Methode: HPLC
Bei der HPLC (Flüssigkeitschromatographie) wird die Probe ohne Erwärmung analysiert.
Daher misst sie die sauren Formen (CBD-A, THC-A) und die neutralen Formen (CBD, THC) getrennt voneinander.
Aus diesem Grund sehen Sie zwei Zeilen pro Cannabinoid. Und aus diesem Grund muss anschließend eine Gesamtsumme berechnet werden.
3. CBD, CBD-A und Gesamt-CBD
Auf dem 4X sind 32,68 % CBD und 19,07 % CBD-A angegeben.
Man addiert sie nicht direkt: Die Säureform verliert bei der Umwandlung etwas an Masse.
Die offizielle Berechnung lautet: CBD + (CBD-A × 0,877). In diesem Fall ergibt sich: 32,68 + (19,07 × 0,877) = 49,40 % Gesamt-CBD, was genau dem Wert aus dem Bericht entspricht.
4. Gesamt-THC: Der Wert, auf den es wirklich ankommt
Das Gleiche gilt für das THC. Das 4X weist 0,45 % Delta-9-THC und 0,28 % THC-A auf.
Gesamt-THC-Gehalt = 0,45 + (0,28 × 0,877) = 0,70 %. Dieser Wert liegt unter 1 % und ist somit in der Schweiz legal.
Bitte beachten Sie: Einige Anbieter geben lediglich den Delta-9-THC-Gehalt an. Bei einem Produkt mit hohem THC-A-Gehalt kann die Abweichung vom Gesamt-THC-Gehalt erheblich sein.
5. Der Nikotintest
Unsere Berichte umfassen zudem eine Nikotinuntersuchung mittels GC-MS. Unsere Ergebnisse weisen weniger als 10 µg/g aus, „keine Nikotinspuren nachweisbar“.
Konkret bestätigt dies, dass das Produkt keinen Tabak enthält. Es handelt sich um Hanf und ausschließlich um Hanf.
💡 Michaels Tipp
Berechnen Sie den Gesamt-THC-Gehalt immer selbst nach: Mit der obigen Formel dauert das nur zehn Sekunden.
Sollte das Ergebnis nicht mit dem angezeigten Wert übereinstimmen oder sollte die THC-A-Zeile fehlen, stellen Sie vor dem Kauf Nachfragen.
Unsere analysierten Haschischproben: die tatsächlichen Werte
Hier finden Sie die Ergebnisse von vier unserer Hash-Werte, die von demselben Schweizer Labor analysiert wurden.
Jedes vollständige Zertifikat ist auf der Produktseite verfügbar.
| Hash | Gesamt-CBD | Gesamt-THC | Berichtsnummer |
|---|---|---|---|
| Hash 4X | 49,40 % | 0,70 % | 35-618561 |
| 3X Erdbeere | 44,23 % | 0,84 % | 35-624772 |
| Golden Piatella | 33,15 % | 0,28 % | 35-618564 |
| Bubble Hash | 32,78 % | 0,60 % | 35-618562 |
Quelle: Laboratoire d’analyses médicales Kessler SA, Martigny. Abschlussberichte vom 02.09.2025 und 11.11.2025, HPLC-Methode.
Möchten Sie verstehen, was bestimmte Texturen so besonders macht? In meinem Leitfaden wird alles erklärt ▶︎ Die verschiedenen Haschisch-Texturen erklärt
Unterschied zwischen CBD und THC: Was Sie wissen müssen
CBD (Cannabidiol) und THC (Tetrahydrocannabinol) sind zwei Cannabinoide, die von derselben Pflanze produziert werden. Sie entstehen übrigens aus derselben Vorstufe, dem CBGA.
Der erste Unterschied besteht in der psychoaktiven Wirkung.
- THC bindet an die CB1-Rezeptoren im Gehirn und verändert die Wahrnehmung: Es ist für die psychotrope Wirkung von Cannabis verantwortlich.
- CBD hingegen aktiviert diese Rezeptoren nicht auf dieselbe Weise. Nach Angaben der Schweizer Behörden hat es keine mit THC vergleichbare psychoaktive Wirkung.
Daraus ergibt sich der zweite Unterschied: Sie ist rechtmäßig.
THC unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz, während CBD diesem nicht unterliegt. Aus diesem Grund bezieht sich der gesetzliche Grenzwert auf THC und niemals auf CBD.
Warum ein CBD-Produkt immer einen geringen THC-Gehalt aufweist
Die Pflanze produziert beide Moleküle gleichzeitig. Ein CBD-reiches Haschisch enthält daher zwangsläufig auch etwas THC.
Die Herausforderung beim Hashmaker besteht darin, das CBD zu konzentrieren, ohne dass der Gesamt-THC-Gehalt jemals 1 % übersteigt. Genau hier sind Analysen unverzichtbar.
Dieser THC-Gehalt ist auch der Grund für die hohe Qualität des CBD in der Schweiz. Ich erläutere Ihnen diesen Zusammenhang hier ▶︎ Warum genießt das Schweizer CBD-Haschisch einen so guten Ruf?
Warum wir jeden Schritt analysieren – von der Blüte bis zum Endprodukt
Bei La Plaquette lassen wir nicht nur das
Endprodukt
analysieren.
Zunächst wird die CBD-Blüte analysiert , anschließend die Extraktion und schließlich das Endprodukt.
Tatsächlich wird bei der Konzentration des Harzes alles konzentriert, sowohl CBD als auch THC. Eine konforme Blüte garantiert noch kein konformes Haschisch.
Die Bundesbehörden vertreten diesen Standpunkt: Kein Zwischenprodukt darf während der Herstellung einen Gesamt-THC-Gehalt von 1 % überschreiten. Genau dies wird kontrolliert.
Um zu sehen, wie das Harz von der Pflanze getrennt wird, beschreibe ich den Vorgang ausführlich unter ▶︎ Wie wird CBD-Haschisch hergestellt?
Wie erkennt man ein zweifelhaftes Zertifikat
? Einige Anzeichen sollten Sie stutzig machen:
- Es ist kein Name eines Labors angegeben oder das Labor ist online nicht auffindbar.
- Keine Berichtsnummer und kein Entnahmedatum.
- Es wird lediglich „THC“ angezeigt, ohne die Zeile „THC-A“.
- Ein beschnittenes, unscharfes oder auf einen einfachen Screenshot reduziertes Zertifikat.
- Ein sehr hoher CBD-Gehalt ohne jegliche Analyse, die dies belegt.
Ein ordnungsgemäßes Zertifikat wird vollständig angezeigt und lässt sich überprüfen. Für diese Transparenz setze ich mich seit unseren beiden Siegen beim 🏆 Cannaswiss Cup 2025 und 2026 ein.
Fazit: Dass es sich um legales Schweizer CBD handelt, muss nachgewiesen werden
Ein THC-Gehalt unter 1 %
lässt
sich nicht einfach versprechen, sondern muss
nachgewiesen werden
.
Aus diesem Grund ist jedes Zertifikat unserer Produkte vollständig auf der jeweiligen Produktseite einsehbar.
Unser Ziel ist es, Ihnen preisgekrönte CBD-Harze anzubieten, die in jeder Phase analysiert werden und innerhalb von 24 Stunden in der Schweiz geliefert werden. Ab einem Einkaufswert von CHF 50.– ist der Versand kostenlos.
Fällt Ihnen die Entscheidung schwer? Unser individueller Test hilft Ihnen in weniger als einer Minute weiter: Welches CBD-Hasch sollten Sie wählen?
Haben Sie eine Frage zu einem Zertifikat oder wünschen Sie weitere Tipps vom Hasch-Hersteller? Schreiben Sie mir über die Website oder lesen Sie meine nächsten Artikel.
Bis bald,
Michael
Hash-Liebhaber & Handwerker bei La Plaquette

👉 Schweizer Haschisch, bei dem Sie jede Zahl überprüfen können
Das Analysezertifikat ist auf jedem Produktblatt einsehbar. THC < 1 %, in der Schweiz legal.
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Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist der zulässige THC-Gehalt in der Schweiz?
In der Schweiz gilt ein Hanfprodukt nicht als Betäubungsmittel, wenn sein Gesamt-THC-Gehalt unter 1 % liegt.
Maßgeblich ist
das Gesamt-THC
, d. h. das Delta-9-THC zuzüglich des umgerechneten THC-A. Ab 1 % fällt das Produkt unter das Betäubungsmittelgesetz.
Was ist das Gesamt-THC in einem Analysezertifikat?
Das Gesamt-THC setzt sich aus dem gemessenen Delta-9-THC und dem mit 0,877 multiplizierten THC-A zusammen. Dieser Koeffizient entspricht dem Massenverlust bei der Decarboxylierung.
Dieser Wert – und nicht das Delta-9-THC allein – dient in der Schweiz als gesetzlicher Referenzwert.
Enthält CBD THC?
Ein CBD-Hanfprodukt enthält fast immer etwas THC, da die Pflanze beide Moleküle produziert.
In der Schweiz muss dieser Gehalt unter 1 % Gesamt-THC liegen. Das Analysezertifikat gibt den genauen Wert für jede Charge an.
Woran erkennt man, ob ein CBD-Analysezertifikat zuverlässig ist?
Ein zuverlässiges Zertifikat enthält Angaben zu einem identifizierbaren Labor, einer Berichtsnummer, einem Probenahmedatum und der verwendeten Methode (HPLC).
Es führt die sauren und neutralen Formen detailliert auf, entspricht dem verkauften Produkt und wird vollständig angezeigt.
Darf man Schweizer CBD-Haschisch nach Frankreich einführen?
Das ist riskant. In Frankreich und der Europäischen Union gilt ein THC-Grenzwert von 0,3 %, in der Schweiz hingegen von 1 %.
Haschisch mit einem Gesamt-THC-Gehalt von 0,70 % ist in der Schweiz legal, entspricht jedoch nicht den französischen Vorschriften. Die Schweizer Behörden weisen darauf hin, dass sich Verbraucher im Ausland strafrechtlich verfolgen lassen könnten.
Wo finden Sie die Analysezertifikate für die Produkte von La Plaquette?
Jedes Zertifikat ist direkt auf dem jeweiligen Produktblatt einsehbar.
Die Analysen werden in jeder Phase von unabhängigen Labors durchgeführt: an der Blüte, nach der Extraktion und am Endprodukt.
🔞 Nur für volljährige Personen. Hanfprodukte mit einem Gesamt-THC-Gehalt von weniger als 1 %, die in der Schweiz legal sind. Nicht vor dem Autofahren konsumieren.
Außerhalb der Schweiz: In Frankreich und der EU gilt ein THC-Grenzwert von 0,3 %. Informieren Sie sich vor jedem Kauf oder Transport über die gesetzlichen Bestimmungen Ihres Landes.
Quellen & Literaturhinweise
- Swissmedic, BAG, BLV, APC, ACCS, 2025. „Produkte, die Cannabidiol (CBD) und andere Cannabinoide enthalten und nicht den Bestimmungen des Betäubungsmittelrechts unterliegen – Überblick und Vollzugshilfe“, Version 8.0. Hier einsehen →
- Bundesamt für Gesundheit (BAG). „Cannabis“. Nachschlagen →
- BLV. „Cannabidiol (CBD) in Kosmetika“. Nachlesen →
- ch.ch, Portal des Bundes. „Cannabis – Was das Gesetz in der Schweiz sagt“. Nachlesen →
- Medizinisches Analyselabor Kessler AG, Martigny. Berichte Nr. 35-618561, 35-618562, 35-618564 (02.09.2025) und 35-624772 (11.11.2025).